Am ersten Spieltag der Saison erreichten beide Frauenmannschaften des Herforder SV ein 1:1- Unentschieden.

HSV I vs. SV Budberg:

Der HSV dominierte die Partie, konnte jedoch zunächst kein Kapital daraus schlagen. Überraschenderweise erzielte dann kurz vor dem Halbzeitpfiff der SV Budberg das erste Tor (44.). Aber davon ließ sich die Mannschaft nicht beeinflussen und kam erneut mit viel Schwung aus der Kabine. Schon in der 51. Minute konnte Youngster Aaliyah Blanke den verdienten Ausgleich erzielen. Anschließend war es ein offener Schlagabtausch, ehe das Spiel angesichts der heißen Außentemperaturen etwas verflachte. So blieb es bis zum Ende beim 1:1, das für Trainer Alexander Wallenstein aufgrund der Hitze und dem personell dünn besetztem Kader in Ordnung ging. 

HSV II vs. SC Enger:

Auch beim Lokalderby auf dem Kunstrasenplatz an der Kaiserstraße brannte die Sonne unbarmherzig vom Himmel. Beide Mannschaften waren jedoch hochmotiviert und so entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei der SC Enger leichte Feldvorteile besaß. Nach einer Ecke in der 24. Minute ging der SC Enger daher auch verdient in Führung. Nur kurz nach dem Gegentor musste Fritz Tente bereits zum ersten Mal wechseln. Juliana Denecke musste verletzt runter und Sandeep Kauer ersetzte sie. Der SC Enger gewann jetzt immer mehr die Oberhand im Spiel, konnte jedoch die zahlreichen Chancen nicht in Tore ummünzen. Noch vor der Halbzeit retteten einmal der Pfosten und einmal Nadine Bieniok auf der Linie. 

In der Halbzeit galt es neue Kraft zu schöpfen für den zweiten Durchgang. Für die angeschlagene Marlin Blümel ging es jedoch ebenfalls nicht weiter, so dass Linda Hohmann in die Partie kam. Im zweiten Durchgang war weiterhin Enger die spielbestimmende Mannschaft, jedoch passte nun die Zuordnung in der Herforder Abwehr immer besser, so dass Enger weniger Chancen kreiierte und eigene Konter möglich wurden. Einen davon konnte Vivienne Melcher nach Abstimmungsproblemen in der Engeraner Hintermannschaft zum umjubelten Ausgleich im Tor versenken (57.).  Dass Goalgetterin Sina Peiler kurz danach einen an ihr verursachten Elfmeter neben das Tor setzte, passte an diesem Tag einfach ins Bild. In der letzten halben Stunde kämpften die Herforderinnen gegen die Hitze und die anrennenden Engeranerinnen an, gingen engagiert in die Zweikämpfe und hatten mit Caro Zschau einen sicheren Rückhalt im Tor, die mit zwei Glanzparaden den Punkt festhielt.