Herforder SV U13:
In der ersten Halbzeit lief es noch nicht so richtig, man war zwar gegen die Jungs aus Hiddenhausen deutlich überlegen, aber Anna, Leonie oder Jolina scheiterten mehrfach am guten Keeper der Gäste. Insgesamt wurde zu oft der Weg durchs Zentrum gesucht, das aber dicht verstellt war. Erst in der zweiten Halbzeit als das Flügelspiel verstärkt wurde, fielen auch die Tore. Anna war 3x erfolgreich (34., 50., 52.), Leonie steuerte das 4:0 bei (53.). Erst kurz vor Schluss konnten die Jungs den Ehrentreffer erzielen (57.).

Herforder SV U15/16:
Ein gutes Spiel bekamen die Zuschauer auch am Sonntagmorgen zu sehen. Mit 3:1 siegte die U16 gegen die JSG Steinhagen/Amshausen. Viola Dornhöfer war in Halbzeit eins zweimal erfolgreich, Steinhagens Julienne Meyer brachte mit ihrem Treffer in der 65. Minute wieder Spannung ins Spiel, aber Joleena Jacke machte den Sack zu (3:1, 70.).

Herforder SV U17:
Im Spitzenspiel der Regionalliga unterlag die U17 dem VfL Bochum. Ein guter Start ,1:0 durch Jara Schofeld (5.), reichte nicht aus, um die Punkte in Herford zu behalten. "Selbst ein Punkt wäre glücklich gewesen. Bochum war an diesem Tag einfach kompromissloser in den Zweikämpfen und effektiver in der Chancenverwertung," musste Trainer Max Grove fairerweise zugeben. So besiegelte ein Doppelpack von Celina Jürgens (47./ 61.) die 1:2-Niederlage.

Herforder SV U23:
Die Mannschaft um Trainer Timo Pellmann macht es weiter spannend. Mit einem 2:1-Sieg gegen den Tabellenfünften SV Thülen bleibt man am Spitzentrio dran. Dabei war das Spiel bis zum Schlusspfiff auf Messers Schneide. Die frühe Führung durch Katja Selchow (12.) brachte keine Sicherheit, und so musste Joyce Braun im Tor mehrfach ihr ganzes Können aufbieten, um einen Ausgleich zu verhindern. Im zweiten Durchgang konnte man dann wieder mehr eigene Chancen herausspielen, Thandie Reinkensmeier und die eingewechselte Barfin Aytan kamen mehrfach über die rechte Seite durch, ihre Hereingaben fanden jedoch keine Abnehmer. Mitten in diese Drangphase setzten die Gäste einen klasse ausgespielten Konter, den Anna Hammerschmidt mit einem satten Volleyschuss zum 1:1 vollendete. Anschließend ging Timo Pellmann volles Risiko, stellte auf eine Dreierkette um und beorderte Carolin Steinmann als zusätzliche Offensivkraft in die Spitze. Und dieses Risiko zahlte sich aus. Zunächst verpassten Michelle Schimmel mit einem Kopfball und Lea Struck am zweiten Pfosten noch knapp das Tor, dann machte es Katja Selchow besser. Ein trockener Schuss aus 20m und der Ball zappelte in der letzten Minute im gegnerischen Netz. Die anschließende Dusche mit dem Wassereimer nahm die zweifache Torschützin nach Abpfiff dann gerne hin.

Für MICH. Für HERFORD. Für ALLE.

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