HSV I:

Im OWL-Derby an der Schillerstraße präsentierten sich die Herforderinnen deutlich verbessert im Gegensatz zum letzten Spiel. In der ersten halben Stunde hatte man die Gastgeberinnen gut im Griff und konnte sich eigene Chancen erarbeiten. Die Größte vergab Lisa Lösch aus kurzer Entfernung freistehend vor Vivien Brand im Bielefelder Tor (26.). "Das hätte die Führung sein müssen" waren sich Trainer und Spielführerin einig. Gleichzeitig schien es aber auch der Weckruf für die Arminia-Spielerinnen gewesen zu sein, die ab da deutlich mehr Einsatz zeigten und mit frühem Pressing Druck aufbauten. Die hatte kurz vor dem Pausenpfiff Erfolg, als Kira Kutzinski am Strafraum den Ball an Maxi Birker verlor und diese für Sarah Grünheid auflegen konnte (43.). In der zweiten Halbzeit hatte dann Arminia mehr vom Spiel, machte es aber aufgrund der schlechten Chancenverwertung bis zum Schluss spannend. Erst Sarah Grünheid mit dem zweiten Treffer in der 83. Minute erstickte die Hoffnungen auf einen Punktgewinn engültig. 

U23: 

Gegen den SC Wiedenbrück verfiel die Mannschaft Mitte der ersten Halbzeit in einen kollektiven Tiefschlaf. Nur fünf Minuten benötigten Wiedenbrücks Topstürmerinnen Jocelyn Hampel (2x) und Jessica Giesselmann um ihre Mannschaft 3:0 in Front zu bringen (21., 23., 26.). Zwar konnte Kiki Lazic noch vor der Pause den Anschluss herstellen (3:1, 37.), aber in der zweiten Halbzeit verwaltete Wiedenbrück den Vorsprung geschickt. "Wir haben nochmal ordentlich Druck gemacht und uns Chancen erarbeitet. Wenn das zweite Tor fällt, wird es nochmal spannend" war Timo Pellmann zumindest mit der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zufrieden. Da kein weiterer Treffer erzielt wurde, blieb es beim 3:1. 

U17:

Nach dem 1:0 bei Bayer Leverkusen rangiert die U17 wieder auf dem 3. Tabellenrang der Regionalliga West. Überschattet wurde der Sieg jedoch von der schweren Verletzung der Torschützin Sina Krüger (1:0, 1. Minute). Diese kam nach einem Luft-Zweikampf an der Seitenlinie unglücklich auf dem Ball auf und sieht nach einem doppelten Sprunggelenksbruch, der operativ versorgt werden muss, einer langen Pause entgegen. Das Trainerteam war insgesamt von der ruppigen Spielweise sehr überrascht. "Drei gelbe Karten und eine rote Karte sind für ein Spiel im Mädchennachwuchsbereich schon sehr ungewöhnlich."  

U16:

Gegen den Tabellenletzten reichte es am Sonntagvormittag nur zu einem 1:1-Unentschieden. Matilda Stölting hatte ihre Farben in Führung geschossen (33.), diese konnte jedoch nicht bis zum Abpfiff gehalten werden. Chiara Helmers glich für den SV Kutenhausen-Todtenhausen II in der 58. Minute aus. "Das können die Mädels definitiv besser und in den nächsten Wochen kommen wir hoffentlich wieder in unseren Spielrhythmus" hofft Trainer Friedhelm Quermann auf eine Leistungssteigerung. 

 

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Für MICH. Für HERFORD. Für ALLE.