Wahnsinnig spannendes Spiel bei der ersten Mannschaft

 

Spät, aber hochverdient war die Führung bei der U16 gegen den TuS Gehlenbeck. Viola Dornhöfer, die Doppeltorschützin zum 2:0 Endstand, kam nach der Pause ins Spiel und brachte gegen schwächer werdende Gehlenbeckerinnen neuen Schwung in die Partie. "Wir waren überlegen, aber haben etwas gebraucht, um das auch in Torchancen und Toren ausdrücken zu können. Daran arbeiten wir weiter." sah Pascal Carlmeyer noch Verbesserungspotenzial im Spiel seiner Schützlinge und gab direkt Ausblicke für die nächsten Trainingswochen.

 

Hoch zufrieden war das Trainerteam der U17, obwohl diese mit einer Niederlage aus Essen heimkehrten. "Das war Werbung für den Mädchenfussball und sogar ein Unentschieden wäre durchaus drin gewesen. Die Spielerinnen haben ihre Aufgaben nahezu perfekt umgesetzt, ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft". Die SGS Essen war dabei grausam effektiv und machte aus wenigen Chancen zwei Tore. Für Herford war einzig Leonie Beyer erfolgreich, die mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich dem Spitzenreiter das erste Gegentor einschenkte. Weitere Chancen durch Sarah Böversen gingen knapp am Tor vorbei.

 

Das Spiel der U23 wurde wie erwartet erneut abgesetzt und muss nun nochmals neu terminiert werden. Die Mannschaft nutzte daher das Wochenende zu zwei Teambuilding-Maßnahmen und schaute sich zunächst gemeinsam am Freitagabend das Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft in Bielefeld an und verbrachte dann den Sonntag-Nachmittag auf der Bowlingbahn.

 

Im Spiel der ersten Mannschaft gab es ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Die frühe Führung der Gäste (13.) konnte man gut wegstecken. "Es war wichtig, dass die Spielerinnen in dieser Situation nicht das Gefühl des 'Nicht-Schon-wieder' gezeigt haben. Sie haben trotzdem weiter defensiv sehr diszipliniert gespielt, die Zwischenlinienräume eng gehalten und konnten schnell umschalten und so dann auch drei Tore vor der Halbzeit erzielen." war Co-Trainer Jörg Dymni angetan von der Umsetzung der taktischen Marschroute und den Toren durch Celine Demirönal (24.), Nina Neumann (30.) und Giustina Ronzetti (41.). "Wir waren zur Halbzeit positiv überrascht und wollten uns den Sieg nicht nehmen lassen. Aber uns war klar, dass Meppen in der zweiten Halbzeit umstellen und viel Druck machen würde." Mit dieser Einschätzung hatte er vollkommen recht und Meppen kam mit wiederholtem Steilpassspiel durchs Zentrum immer wieder gefährlich vors Tor. "Mit zunehmender Spielzeit war bei uns dann so ein bisschen der Dampf raus, aber alle haben versucht sich zusammenzureißen." Meppen gelang es dennoch innerhalb von sechs Minuten das Spiel zu drehen und mit 4:3 in Führung zu gehen (73./77./79.). "Wir haben uns dann rechtzeitig wieder gefangen, um zumindest noch das 4:4 (Giustina Ronzetti, 82.) zu machen. Insgesamt also dennoch eine gute Leistung gegen einen starken Gegner. Wir haben viel von den Dingen, die wir uns vorgenommen hatten, was die Grundordnung und das mannschaftstaktische Verhalten gegen den Ball angeht, umsetzen können. Für Mittwoch gegen Wolfsburg wollen wir da wieder ansetzen."  

 

Für MICH. Für HERFORD. Für ALLE.

 

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