Kein gutes Wochenende für die Mannschaften des HSV

 

Der einzige Lichtblick an diesem Wochenende war das Ergebnis der U13 im Testspiel gegen die Gäste vom SC Bielefeld. Zu Anfang merkte man dem Spiel die lange spielfreie Zeit an. "Die ersten zehn Minuten mussten wir uns erst wieder finden, aber dann war es ein gutes Spiel. In der zweiten Halbzeit hatte SCB nicht eine Chance", war auch Trainer Jürgen Jägel zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge. Kurz vor der Pause gab es die einzige nennenswerte Chance für die Mädchen vom Meierteich, beim Stand von 1:0 verpasste die Stürmerin jedoch den Ausgleich. Die Herforder Tore zum 4:0-Endstand erzielten Anna Czekalla (14. Minute), Caroline Stünkel (36.), Dana Teichert (56.) mit ihrem ersten Tor für den HSV und Finnja Demma'Indo (60.).

 

Das Spiel der U16 wurde aufgrund eines Spielerinnenmangels beim Gegner JSG Steinhagen/Amshausen abgesetzt und 2:0 für den HSV gewertet.

 

Die U17 musste die erste Saisonniederlage hinnehmen. Zu Gast beim VfL Bochum lief in der ersten Halbzeit nicht viel zusammen und die Gastgeber gingen verdient in Führung (15. Minute). Die Steigerung in der zweiten Halbzeit reichte nicht, um etwas zählbares mitzunehmen und es blieb bei der knappen Niederlage. "Wir hatten unsere Chancen, aber haben den Ball nicht reingekriegt."  Damit wuchs der Abstand zur Tabellenspitze auf 4 Punkte (Platz 2: 1.FC Köln U16) und 7 Punkte (Platz 1: SGS Essen U16) an.

 

Die U23 spielte unter erschwerten Bedingungen und musste sich mit 1:4 gegen den neuen Spitzenreiter SV Thülen geschlagen geben. Die frühe Führung durch Laura Vorderwülbecke (6.) glich Kristina "Kiki" Lazic in der zweiten Halbzeit aus (56.), in der Schlussphase legte Thülen jedoch nach und erhöhte durch drei Tore in zehn Minuten auf 4:1 (72. Maja Waßmann, 75./82. Celine Klärner). Damit reißt der Kontakt zur Spitzengruppe etwas ab.

 

Die erste Mannschaft erspielte sich gegen die Gäste aus Henstedt-Ulzburg auf dem tiefen Rasen des Jahnstadions Chance um Chance, konnte sich aber bis zur Halbzeit nicht für den Aufwand belohnen. Gleich mehrfach scheiterte man an der Gäste-Keeperin Bianca Weech oder am Pfosten. Auch in der zweiten Halbzeit hatte man mehr vom Spiel, jedoch musste auch Alisa Ostwald im Tor mehrfach vollen Einsatz zeigen, um ein Gegentor zu verhindern. In der 56. Minute dann das erlösende 1:0, Lea Althof setzte sich über die rechte Seite gut durch, drang in den Strafraum ein und wurde von hinten gefoult, so dass die Schiedsrichterin auf Strafstoß entschied, nachdem Amelie Fölsings Schuss an der Latte gelandet war und damit kein Vorteil erzielt wurde. Giustina Ronzetti übernahm die Verantwortung und ließ Weech im Tor keine Chance (1:0). Als Nina Neumann in der 76. Minute das 2:0 nachlegte, schien der erste Sieg gesichert. Aber anstatt das Spiel zu beruhigen und clever die Zeit herunterzuspielen, versuchte man es weiterhin mit weiten Bällen um ein drittes Tor nachzulegen. Dies wurde brutal bestraft und zwei Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft ließen letztendlich am Ende die Gäste jubeln. Erst Alina Witt (80.) und dann Christin Meyer (85.) ließen Alisa Ostwald keine Chance und glichen zum 2:2 aus. So war es auch diesmal nichts mit drei Punkten.  

 

Für MICH. Für HERFORD. Für ALLE.

 

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