Nicht nur ein Blick auf die Tabelle verrät die besondere Brisanz der Partie: Der Herforder SV steht mit 13 Punkten einen Platz vor BW Hohen Neuendorf (11 Punkte), die auf dem Relegationsplatz verweilen. Mit einem Sieg kann der HSV etwas Luft zwischen sich und die Abstiegszone schaffen. „Die Mannschaft muss die 3 Punkte wollen, das Wie ist egal. Auf dem tiefen Rasen im Stadion kommt es darauf an, alles rauszuhauen und den Kampf anzunehmen“, kündigt Trainer Daniel Hollensteiner kämpferisch an. Gespielt wird zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr auf Naturrasen im Ludwig-Jahn-Stadion. Die Vorbereitung auf das Spiel lief platztechnisch allerdings suboptimal, denn der Rasen-Trainingsplatz blieb unter der Woche weiterhin wegen der Witterungszustände gesperrt. „Wir werden es annehmen, genauso wie die körperliche Präsenz des Gegners. Anders als im Hinspiel werden wir voll dagegenhalten“, so Hollensteiner, der unter anderem auch alle Fans und Unterstützer des Herforder SV aufruft: „Die Mannschaft braucht am Sonntag jede positive Unterstützung von den Rängen die sie bekommen kann“. Mit diesem Aufruf können die drei Punkte am Sonntag ab 11 Uhr gemeinsam erkämpft werden. Für MICH. Für HERFORD. Für ALLE.

Foto: Jubeln will der HSV am Sonntag auch wieder / Fupa Herford